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Taifun wird 30!

Das bedeutet 30 Jahre Tofu, 30 Jahre Erfahrung, 30 Jahre Errungenschaften in Sachen biologische Lebensmittel. Blättern Sie durch die Highlights aus 30 Jahren Taifun!

1000 Gärten 2.0: wieder Soja-Gärtner gesucht

2016 riefen wir gemeinsam mit der Universität Hohenheim das Projekt „1000 Gärten - Das Soja-Experiment“ ins Leben. Ziel: Kreuzungen identifizieren, die in verschiedenen Regionen Deutschlands wachsen und sich zur Tofuherstellung eignen. Das innovative Konzept kam an. 2.500 Anmeldungen von Gärtnern gingen ein, zahlreiche aufschlussreiche Daten wurden erhoben, die Presse berichtete deutschlandweit. Nun wird die Soja-Initiative wiederholt.

Für mehr heimisches Soja
Beim Stichwort „Soja“ denken viele an eine exotische Pflanze, die vor allem dort wächst, wo großflächig Regenwald gerodet wird. Weit weniger bekannt ist, dass der Sojaanbau mittlerweile auch in Europa Fuß gefasst hat. So bezieht Taifun 100 Prozent seiner Bio-Sojabohnen aus Deutschland, Österreich und Frankreich! Doch die bestehenden Sojasorten gedeihen nur in Regionen mit mildem Klima. Um in Deutschland mehr Gegenden für den heimischen Sojaanbau zu erschließen, werden neue klimatisch passende Sojasorten benötigt.

„Mit einem weiteren Versuchsjahr wollen wir die Genauigkeit und den wissenschaftlichen Nutzen des Projekts erhöhen“, erklärt Martin Miersch, Agraringenieur bei Taifun. Die erste Auflage habe gezeigt, dass partizipative Pflanzenforschung einen wichtigen Beitrag leisten kann, ergänzt Dr. Volker Hahn vom Projektpartner Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim. „Mit der Wiederholung von 1000 Gärten wollen wir die Ergebnisse validieren und neue wissenschaftliche Fragestellungen angehen.“ Für die zweite Runde konnte die Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gewonnen werden.

Engagierte Gärtner gesucht
Die Projektpartner suchen nun Teilnehmer, die Lust haben, im kommenden Gartenjahr auf 6 Quadratmetern Sojabohnen auszusäen – und diese die Vegetationsphase über zu pflegen und zu beobachten. Hobbygärtner mit und ohne Schrebergarten sind genauso willkommen wie Schulklassen und Landwirte. Sie erhalten Versuchssaatgut von 12 verschiedenen Sojakreuzungen, die an die jeweilige Klimazone angepasst sind. Die Daten über Größe der Pflanzen, Ertrag und Reife erfassen die Sojagärtner auf einer eigenen Online-Plattform, damit sie wissenschaftlich ausgewertet werden können. Anhand der eingesandten Ernte werden schließlich Eiweiß- und Fettgehalt der Sojabohnen sowie Tofu-Eigenschaften untersucht.

Alle Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen und Erfahrungsberichte aus dem vergangenen Projekt gibt es unter www.1000gärten.de. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2018.

LC/15.12.2017

20 Jahre Taifun-Sojaanbau in Deutschland

„Am Anfang lief nicht alles rund“, erinnern sich einige der Landwirte, die vor 20 Jahren dabei waren. Damals, als Taifun die Idee hatte, den Sojaanbau nach Europa zu holen. Um gemeinsam mit den Soja-Pionieren zu zeigen: Soja wächst auch bei uns! Jetzt haben wir sie für ihr Engagement geehrt.

Als das Thema "grüne Gentechnik" in den klassischen Sojaanbauländern wie den USA, aus denen auch wir unser Soja bezogen, immer mehr aufkam, war für uns klar: Um beste Qualität zu garantieren, mussten wir unsere wichtigste Rohware aus Europa beziehen. Und da es damals noch keinen Anbau von Tofu-Sojabohnen in unseren Gefilden gab, nahmen wir das selbst in die Hand. Die Idee setzten wir zunächst rund um unseren Firmensitz Freiburg um, gemeinsam mit einer Handvoll experimentierfreudiger Bio-Landwirte aus der Region. Ein bisschen Mut gehörte dazu, denn die ursprünglich asiatische Hülsenfrucht war anfangs recht launisch.

Die ersten Ernten fielen mager aus, den frisch gebackenen Sojabauern machte vor allem das Unkraut zu schaffen. Aber sie gaben nicht auf, der Ehrgeiz der Pioniere war geweckt und dank der Unterstützung und Ermutigung durch Taifun zeigten die Sojapflanzen in der süddeutschen Rheinschiene von Jahr zu Jahr mehr Früchte – Sojabohnen. Inzwischen sind viele weitere Betriebe dazu gekommen, und wir feiern stolz das 20-jährige Jubiläum des heimischen Taifun-Sojaanbaus. Der jährliche 3000 Tonnen-Bedarf an Tofu-Sojabohnen wird heute vollständig durch Bio-Anbau in Deutschland, Österreich und Frankreich gedeckt. 2017 konnte gar die erste Sorte aus der Taifun-Sortenzüchtung ausgesät werden und brachte gute Erträge.

Auch 8 landwirtschaftliche Betriebe der ersten Stunde bauen noch Sojabohnen für unsere Tofuproduktion an. Für ihr Engagement und ihren Pioniergeist wurden sie nun auf besondere Art geehrt: Im Rahmen unserer traditionellen Ernteübergabe, die jedes Jahr im November bei Taifun stattfindet, überreichte Taifun-Mitbegründer Wolfgang Heck jedem Landwirt als Dank und Wertschätzung einen in Bronze gegossenen Taifun-Windgott. Und den Applaus der ganzen Taifun-Mannschaft gab es noch dazu!

LC/06.12.2017

Soja im Silo

Nach Tagen auf dem Feld im September und Oktober können sich die Taifun-Landwirte über eine rundum gute Soja-Ernte freuen. Erstmals stammen unsere Tofu-Sojabohnen ausschließlich aus Anbau in Deutschland, Österreich und Frankreich.

Fabian von Beesten, der bei Taifun den Soja-Vertragsanbau betreut, ist zufrieden: „Es war ein tolles Sojajahr. Der nasse Frühling wurde durch einen trockenen Sommer ausgeglichen, so dass wir rund 3000 Tonnen hochwertige Sojabohnen einfahren konnten.“ Genug Vorrat also, um daraus die knapp 40 verschiedenen Taifun-Produkte herzustellen – zum ersten Mal komplett aus Sojabohnen europäischer Herkunft. „Das ist ein echter Meilenstein“, betont Fabian.

Ermöglicht wurde er durch viel Pionierarbeit, mit der wir vor 20 Jahren mit ein paar Landwirten am Oberrhein begonnen hatten. Die asiatische Hülsenfrucht war für alle neu und am Anfang kapriziös – doch die Landwirte ließen nicht locker, immer wieder unterstützt von den Taifun-Agraringenieuren. Die Mühen haben sich gelohnt: Auf den Feldern in der Rheinschiene, im Jura und im Wiener Becken gedeiht die wärmeliebende Hülsenfrucht ohne Probleme. Für kühlere Gebiete haben wir mit Wissenschaftlern der Uni Hohenheim die erste eigene Taifun-Sojasorte entwickelt, die seit diesem Jahr etwa in Ostdeutschland angebaut wird. „Das macht uns unabhängig von Importen aus Übersee“, freut sich Fabian. Aber auch das Engagement seitens des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Sachen Sojaanbau in Deutschland hat dazu beigetragen.

Die Bohnen der diesjährigen Taifun-Ernte konnten einen hohen Eiweißgehalt vorweisen. Dieser bestimmt die Ausbeute des daraus hergestellten Tofus mit. Als Ausbeute bezeichnet man die Menge an Tofu, die sich aus den Sojabohnen ergibt „Der Proteingehalt ist ein wichtiger Parameter für uns“, sagt auch Agraringenieurin Kristina Bachteler. Ihr Arbeitsplatz bei Taifun ist das Technikum, eine Art Tofurei in Miniaturformat. Hier stellt sie schon aus einer kleinen Menge Bohnen einen Testtofu her. „So können die geernteten Sojabohnen stichprobenartig auf ihre Qualität überprüft werden.“

Stimmt die Ausbeute? Eignet die Konsistenz sich für die Weiterverarbeitung zu Burgern, Würstchen und Co.? Ist der Geschmack wie gewünscht? Qualität ist bei Taifun das A und O. Deshalb wird die Ernte unserer über 70 Landwirte in externen Laboren zudem auf Gentechnikfreiheit und Pestizidfreiheit untersucht. „Dank unseres heimischen Vertragsanbaus sind Befunde von Spuren die absolute Ausnahme“, versichert Kristina.

Nach Reinigung und Trocknung warten die Sojabohnen in Silos darauf, zur Tofuproduktion nach Freiburg geliefert zu werden. Fabian, Kristina und ihre Sojabauern freuen sich aber erstmal auf die feierliche Ernteübergabe Ende November. Da werden die Bohnen von den Landwirten symbolisch an Taifun übergeben. Und voller Elan das nächste gemeinsame Jahr in Angriff genommen.

Lesen Sie dazu auch „Optimale Bedingungen für Soja“, Badische Zeitung, 27.09.2017

LC/20.10.2017

Neu bei Taifun: Tofu Curcuma

Taifun läutet den Herbst mit einem exotischen Newcomer ein: Im Tofu Curcuma verbindet der Tofuhersteller das Trendgewürz Curcuma mit fruchtiger Paprika und Schwarzkümmel zu einem kulinarischen Gruß aus dem Morgenland.

Die feine Herbe des Curcuma gepaart mit einer ätherischen Note von Schwarzkümmel machen den orientalischen Charakter dieser innovativen Tofuspezialität aus. Das indische Gewürz ist derzeit in aller Munde und erfreut sich auch hierzulande zunehmend großer Beliebtheit. Jetzt beweist Taifun, wie gut Curcuma zu Tofu passt. Tofu Curcuma ist als 200 g-Packung seit September deutschlandweit im Naturkosthandel erhältlich.

In Scheiben, gewürfelt, knusprig angebraten oder kalt – Tofu Curcuma ist total vielseitig. Mit seinem mild-würzigen Geschmack passt er zu kreativen Gerichten wie Reispfanne, Orientbowl und vegetarischem Couscous. Und für Eilige schmeckt Tofu Curcuma auch wunderbar einfach zu Chutney oder als Mezze, der neuen In-Vorspeise aus der arabischen Küche!

LC/13.09.2017

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