Taifun Rostbräterle im Stiftung Warentest 10/2016

Taifun Rostbräterle im Stiftung Warentest 10/2016

Im Rahmen einer Analyse von Fleischersatzprodukten hat Stiftung Warentest auch die Taifun Rostbräterle untersucht. Dabei wurden Einträge von Mineralöl nachgewiesen. Ähnliche Befunde von MOSH/POSH (Mineralöl) hatte der Öko-Test in seiner Juni-Ausgabe festgestellt.

Unsere anschließenden Nachforschungen haben ergeben, dass es sich hierbei um das in der Lebensmittelherstellung zugelassene Öl Paraffin handelt. Als Haupteintragsweg konnten wir die Zellulosehüllen identifizieren, welche wir bei der Wurstherstellung verwenden und die mit Paraffin beschichtet sind. Dies gilt auch für die Rostbräterle. Die Hülle gibt unseren Tofuwürsten ihre Form und wird nach dem Garen und/oder Räuchern wieder entfernt. Nach momentanem Stand der Wissenschaft stellt Paraffin kein gesundheitliches Risiko dar!

Als traditioneller und qualitätsbewusster Hersteller von Bioprodukten haben wir die Absicht, im Rahmen unserer Möglichkeiten natürliche und rückstandsfreie Lebensmittel anzubieten. Wir stellen sicher, dass mindestens alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) weist darauf hin, dass „eine „Nulltoleranz“ [von Paraffin] weder aus gesundheitlicher Sicht gefordert, noch technisch und analytisch diskutabel“ sei.

Unsere umfangreichen Recherchen haben gezeigt, dass derzeit nur die oben genannten Hüllen am Markt verfügbar sind. Dieser Umstand stellt für uns - wie für viele andere Hersteller - eine ganz neue Herausforderung dar. Wir suchen daher engagiert nach veganen Wursthüllen mit pflanzlichen Beschichtungen. Sobald paraffinfreie Alternativen verfügbar sind, welche sich für die Herstellung von Tofuwürsten eignen, werden wir selbstverständlich unsere Produktion darauf umstellen.

Im Bericht von Stiftung Warentest wird auch die Herkunft unserer Sojabohnen angesprochen: Taifun verarbeitet nur Sojabohnen aus ökologischer und gentechnikfreier Erzeugung und engagiert sich seit 20 Jahren stark im heimischen Sojaanbau: 90 % unserer Sojabohnen stammen aus Vertragsanbau in Deutschland, Frankreich und Österreich. Lediglich der übrige Sojabedarf kommt von unserem Partner in Ontario, wo die strengen kanadischen Öko-Richtlinien strikt eingehalten werden.

LC/28.09.2016