Werner Danzeisen

Werner Danzeisen

Der Bio-Betrieb aus Südbaden war von Anfang an dabei - und das sowohl beim Ökolandbau als auch beim Anbau von Soja in Deutschland. Nachdem er bereits in den 1950ern auf ökologische Landwirtschaft umgestellt hatte, folgten schon Anfang der 80er Jahre erste Versuche mit dem Anbau von Sojabohnen.

Damals fehlten dem Hof am Kaiserstuhl in der Nähe von Freiburg jedoch noch geeignete Sorten, Anbau-Knowhow und vor allem effiziente Techniken zur Unkrautkontrolle. Die Folge: Danzeisens Bestände versanken in Unkraut und der Anbau wurde vorerst wieder auf Eis gelegt.

Beim zweiten Anlauf im Jahr 2003 waren die Rahmenbedingungen dann besser: Unter anderem durch die Bemühungen von Taifun waren nun gute Sojasorten verfügbar. Zudem bot die nahegelegene Firma durch sein Konzept des Vertragsanbaus nicht nur einen sicheren Absatz, sondern unterstützte auch bei der Optimierung des Sojaanbaus. Seither gehört Soja fest zur Fruchtfolge des Kaiserstühler Betriebes, Landwirt Werner Danzeisen konnte die Erträge in den letzten Jahren sogar kontinuierlich steigern. Aktuell liegen sie stabil bei über 3 Tonnen je Hektar – das ist die Grundlage für rund 6 Tonnen Tofu!

„Soja ist eine anspruchsvolle Kultur, doch wenn man sich bemüht, lohnt sich der Anbau“, beschreibt Werner Danzeisen seine Erfahrungen. „Wie immer kommt es auf einige Details an, die es zu beachten gilt.“ Neben Sojabohnen wachsen auf seinen insgesamt 50 Hektar vorwiegend Feldgemüse, von der Mohrrübe bis zum Porree, Getreide sowie Kleegras und Zwischenfrüchte zur Bodenregeneration.

Dass Bio-Erzeuger Danzeisen seine Sojabohnen an Taifun liefert, hat gute Gründe: „Die Firma bietet langfristige Perspektiven und Sicherheit, was den Preis angeht“, sagt er. Zudem bedeute es ihm viel, dass die Bohnen in der Region direkt zu hochwertigen Lebensmitteln verarbeitet werden. „Meine Ernte verschwindet nicht im anonymen Futtermarkt.“

FvB/21.04.15