Film "Agrokalypse" vor großem Publikum

Film "Agrokalypse" vor großem Publikum

Umweltkonvent zeigt "Der Tag, an dem das Gensoja kam"

Vor komplett ausverkauftem Saal wurde am 11. März in Freiburg der Film "AGROkalypse" gezeigt. Die Dokumentation nimmt unseren Lebensmittelkonsum und dessen Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung Brasiliens unter die Lupe. Protagonist ist Wolfgang Heck, langjähriger Taifun-Geschäftsführer.

Berührende Bilder
Der Freiburger Regisseur Marco Keller hatte Wolfgang Heck für die Filmaufnahmen nach Brasilien begleitet. Starke Bilder von gerodeten Flächen, endlosen Gen-Sojafeldern und der Armut der indigenen Bevölkerung skizzieren die Ausmaße und Folgen des Sojaanbaus für Natur und Mensch. "Agrokalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam" wurde im Rahmen des Internationalen Freiburger Umweltkonvents gezeigt, bei dem sich zum fünften Mal Umwelt- und Klimaexperten aus aller Welt zum Erfahrungsaustausch trafen.

Tofuverkostung
Die Filmveranstaltung war öffentlich und die rege Diskussion mit Marco Keller und Wolfgang Heck im Anschluss an die Vorführung zeigte: Das Thema berührt. Eine besondere Geste vollzog dann noch der Filmemacher selbst: Er schenkte jedem aus seinem Team als Dank eine handgemachte Kette der Guarani Kaiowá-Indianer, die eine wichtige Rolle im Film spielen. Auch die Besucher durften sich über eine Überraschung freuen: Im Foyer des Kinosaals Freiburg erwartete sie eine Verkostung von frisch zubereiteten Tofuspezialitäten!

Den Film verbreiten
Kinobetreiber, Organisationen oder Privatpersonen können den 60-minütigen Film "Agrokalypse" bestellen und zeigen und setzen sich damit aktiv für Menschenrechte und ein weitreichendes Umweltbewusstsein ein. Das Filmprojekt wurde von dem Verein Coreoperation ermöglicht, die sich für die Ureinwohner in Brasilien engagiert.

LC/20.03.2016